Folge 6: Parkinson-Syndrom
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Kapitel
Show Notes
In dieser Folge sprechen Tobias und Florian über das Parkinson-Syndrom und stellen die Frage, ob hinter der Diagnose immer dasselbe Krankheitsbild steckt. Der Morbus Parkinson ist streng definiert, das Parkinson-Syndrom dagegen fasst mehrere Symptome zusammen, hinter denen ganz unterschiedliche Faktoren stehen können.
Besprochen werden Beobachtungen aus der Praxis und Gedanken, die über den Blick aufs Gehirn hinausgehen: der mögliche Zusammenhang mit chronischem Stress und der Hormonachse (Progesteron, Testosteron, Prolaktin und Dopamin), Umweltgifte und Stoffwechsel, die Rolle des Herzens aus anthroposophischer Sicht (Gold, Blei, die Idee der Lethargie) sowie die Frage, welche Fragen in der Anamnese zusätzlich gestellt werden können, etwa zu Herzschmerz, Trauer, Darm und klassischen Untersuchungsmethoden wie Antlitz- und Irisdiagnostik.
Es handelt sich um ein Fachgespräch zweier Heilpraktiker und um persönliche Praxiserfahrungen. Die Folge ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung und enthält keine Heilversprechen. Bitte sprich Therapieänderungen immer mit deiner behandelnden Ärztin oder deinem behandelnden Arzt ab.
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Transkript
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Ist Parkinson immer Parkinson?
0:29Hallo, lieber Tobias. Heute ist es mal wieder so weit, und heute haben wir, wie ich finde, doch 1 eher der wichtigeren Themen nicht, dass die anderen Themen nicht wichtig wären. Aber Thema Parkinson, und abgesehen davon, dass gefühlt es immer mehr Parkinson Patienten anscheinend gibt. habe ich und auch andere festgestellt, dass Parkinson anscheinend nicht immer Parkinson ist. Also, es gibt da ein großes Potpourri an Symptomen, und die fallen immer unter den Begriff Parkinson. und die Frage ist: Ist es denn immer Parkinson? und interessanterweise
1:06habe ich auch in letzter Zeit häufiger Patienten gehabt, die auf die ganze herkömmliche Therapie nicht wirklich gut angesprochen haben, also sprich medikamentöse Therapie, die auch gar nicht reagiert haben auf jegliche Form von Neuromodulation. sei es durch Applikationen, Strom direkt auf dem Kopf über entsprechende Geräte, oder sei es über dieses Tps-verfahren, wo man mit dieser Schockwelle da auf das Gehirn geht, die ja auch in der Regel eigentlich immer Ergebnisse produziert.
1:40und ich hatte jetzt schon 2 Patienten, die genau dieses Thema hatten. und da habe ich Erfolg verzeichnen können, Glücklicherweise durch diese Neurospine, Methode, die ich zusammen mit dem Dr. Ado Reis zusammen gemacht habe. entwickelt habe also so eine Einfluss auf das Gehirn, über die Wirbelsäule Therapie ist das ja schlussendlich. Ja. Aber du hast ja noch einen ganz ganz anderen Ansatz. und als du mir davon berichtet hast, dachte ich, Mensch.
2:10habe ich das noch nie irgendwann irgendwie in irgendeinem Kontext gehört. Nicht mal ansatzweise. und b glaube ich, dass das generell noch nie irgendjemand gehört hat. Vielen Dank. Ja. Von. Daher ja, lass uns teilhaben an deiner Parkinson-sichtweise.
2:45Der Morbus Parkinson ist natürlich von seiner Pathophysiologie her streng definiert, was das Parkinson-syndrom eben nicht ist. Von der Erfahrung entdeckt sich, da mit deiner glaube ich ziemlich gut, dass eben gerade diese klassische Madopah-behandlung usw., wie sie gemacht wird bei diesen echten Morbus Parkinson eben durchaus. Die Benefits zeigt davon. und da dann eben auch diese klassischen neurostimulatorischen Behandlungsmöglichkeiten.
3:21ob jetzt über diese partiell angesetzten Geräte oder über die Tps. Da funktioniert es halt besser. und der Rest ja, wie der Begriff des Syndroms ja an und für sich schon mit sich bringt, ist ja nichts anderes als das Subsumieren von mehreren Symptomen. die damit assoziiert sind oder assoziiert sein können, auch mit Sicherheit noch viel, viel mehr Möglichkeiten gibt, jetzt zu überlegen, was da alles mit reinspielen kann
Stress, Hormone und Progesteron
4:08oder was quasi diese Symptome per se verursacht, also jetzt als Beispiel z. B. das große Thema der ganzen Umweltin Toxikationsthematiken. die da womöglich eine Rolle spielen und dann eben neurologische Schäden hinterlassen oder Schädigungen mit sich bringen. wahrscheinlich auch metabolische Phänomene, die jetzt seit dem Rahmen von Zuckererkrankungen usw. auftreten können. Auch das sind Faktoren, die seine degenerativen Erkrankungen natürlich fördern, worauf du jetzt wahrscheinlich hinaus möchtest. In dem ganz speziellen Punkt ist gerade eben auch die Studie, von der ich Dir berichtet hatte, dass man eben bei Parkinson-patienten oder dass Parkinson vermehrt
4:54bei chronischen Progesteron-problematiken auftritt und sowohl bei Damen wie auch Herren eben dieses Progesteron-thema eine Rolle spielen kann und dementsprechend quasi die Diätese für Neurodegeneration an und für sich gegeben ist. Warum ist das eigentlich so? Wir wissen von Progesteron heute, dass es natürlich hochgradig Neuropa regulierend ist. Primär mag aber dämpfend, aber dann auch in manchen Dosierungen vielleicht auch zu Erwägungen führen.
5:27Die Phänomene sind uns so weit bekannt. Selbstverständlich denken wir bei Hormonen leider in unserer eingefahrenen Denkweise immer nur an weibliche Patienten. und das ist natürlich falsch.
5:43sondern auch männliche Patienten können natürlich in einem chronischen Hormonmangel bestehen und in einem chronischen Hormonmangel leben. und da jetzt nicht mal gar nicht nur von einem primären oder sekundären Hypogonadismus ausgehend, sondern tatsächlich einfach auch durch Lebensweise, Arbeitsproblematik, Dauerstressgeschichten usw. Also dieses Phänomen, dass quasi Progesteron vor allen Dingen für Stresshormone in Stressphasen hergenommen wird, also für die Bildung von Cortisol Adrenalin und für diese
6:18eigentlich Notfallhormone. Ich sage immer, wenn der Segelzahntiger hinter mir her ist oder ich den Hirsch erlegen muss. Das haben wir, und das ist wahrscheinlich auch der Faktor, der bei den Männern da von der hormonellen Seite so massiv reinschlägt. Dadurch, dass zumindest in den letzten Jahrzehnten oder in den letzten 50, 60 Jahren, Wo dieses Phänomen ja genauso beobachtet wurde, nannte es man ja einfach eine Schüttelding
6:48waren halt tatsächlich auch viele Männer betroffen von. und meine Beobachtung ist, die Männer, die betroffen sind. Von der Sache sind sehr häufig sehr erfolgreiche Personen, die eben einen sehr, sehr stressintensiven Lebensstil eben auch hatten. Sei es, dass sie eine Firma hatten, die einfach rund um die Uhr ihre Aufmerksamkeit gefordert hat, usw. Das sind so die Beobachtungen, die ich da auch persönlich in der Praxis gemacht habe.
7:17und ja, wie gesagt, der Zusammenhang eben mit dem Abfall oder dem chronisch geringen Progesteronspiegel in dem Kontext. Der ist dann natürlich naheliegend. Jetzt müssen wir auch da überlegen, dass im weiteren Verlauf, wenn der Progesteronspiegel chronisch niedrig ist, auch nicht damit zu rechnen ist, dass die Testosteronsynthese wahnsinnig hoch ist. Wegen Umwandlungseffekte, sprich auch das Testosteron, was ja primär mal auch das Hormon. Ist, Was uns Energie gibt hinter auf den Füller gibt und tatsächlich einfach für Vitalität sorgt.
7:52Auch das ist ja quasi meistens dann auch verringert. und bei den Damen haben wir natürlich den Zusammenhang einfach mit Ovarialinsuffizienzen, hormonelle kontrazeptive Geschichten, Menopause usw., wo diese Werte ja auch gerne mal abfallen, und da natürlich dann auch noch die Stresskomponenten dazu. und ja, du weißt es besser. Ich glaube, rein statistisch gesehen, sind, wer ist mehr betroffen? Weiß das? Von der Statistik her.
8:28Frauen ganz klar. Die Beobachtung. Wobei. Ich kann sie aus. Wachsen. Nicht unterschreiben. Also tendenziell sind es eigentlich Frauen. So. Immer. Wenn ich aber jetzt, ich habe ein bisschen gehadert, weil, wenn du dir anguckst, wer mit der Diagnose Parkinson in die Praxis kommt, dann sind es häufig eher Männer. Aber da ist die Frage sind. ist das immer richtig diagnostiziert. Manchmal kann man das Gefühl haben. dass die so in diese Parkinson-schublade gesteckt werden. Aber wenn du dich mit dem Patienten unterhältst, dass die sagen, ja, ich nehme jetzt seit 14 Jahren meine Medikamente. Aber ich merke keinen Unterschied, wo du sagst, 14 Jahre für einen Parkinson-patienten ist vielleicht zu lang, Da müsste schon längst irgendwas passiert sein. Meistens werden die ja dann schlechter, weil sie dann auf.
9:18Medikation. Nicht mehr ansprechen. und dann passt auch das Beschwerdebild eigentlich gar nicht. So. Also ganz häufig so Tremo-geschichten, aber der Rest fehlt einfach von so einem klassischen Parkinson. und so, wo man das vielleicht infrage stellen könnte, ob es vielleicht nicht noch was anderes gibt. Auf der anderen Seite auch darüber haben wir schon öfters gesprochen ist. kann man ja manchmal das Gefühl auch haben, dass die Frauen vielleicht nicht immer 100% optimal diagnostiziert sind
9:51und dass dadurch vielleicht so ein bisschen so ein verzerrtes Bild kommt, aber allein von der hormonellen Schieflage oder hormonellen Dysbalance? Ja, gut. Männer sind auch betroffen. Da haben wir auch schon oft drüber gesprochen. Low-t-syndrom. Testosteronmangel-syndrom breitet, sich aus wird auch nicht richtig diagnostiziert oder nicht, wird nicht so viel nachgeguckt, einfach obwohl die Männer immer jünger werden. Wir sind jetzt also beim statistischen Mittel von 40, d. h. eigentlich Männer mit 35 oder vielleicht sogar Anfang 30 könnten das auch schon haben.
10:22Aber ja, Frauen und Hormone ist Halt vorsichtig, ausgedrückt, sehr stiefmütterlich. Also, ich fühle mich jetzt schwer, wer schlechter diagnostiziert und behandelt wird, oder unzureichender Also, beide Geschlechter. Sind da irgendwie.
Herz und Parkinson: eine anthroposophische Sicht
10:56Der. Optimal. Ganz klar an den bekannten Stellen im Gehirn die Verringerung, und deswegen haben wir da eben diese Extropyramidalstörung. Das ist Halt nicht der Fall haben. und für diese ganzen Fälle. Wie gesagt, es gab Studien bezüglich des Einflusses von chronischen Hormonstörungen und signifikanten Erhöhungen bei Parkinson-syndrom Patienten mit eben auffälligem Hormon werden. Das ist die eine Sache und eine andere Sache, was mir sowohl selber aufgefallen ist als ich eben auch gelesen hatte. Bei einem sehr bekannten anthroposophischen Arzt aus Hamburg, Professor Fintelmann hieß, der.
12:14da kam noch der Zusammenhang ins Spiel quasi von chronischen Herzthematiken mit Parkindern. Ganz ehrlich. Ich habe. Ja. Ich in Anführungszeichen gehabt, und er schreibt da drinnen eben. dass vor allen Dingen für ihn der Zusammenhang zwischen chronischen Herzproblemen auffällig ist. Patienten, die bereits mehrere Herzinfarkte hatten, mehrere Steins bekommen haben, usw. Das ist natürlich die Überlegung dahinter: Ja, was passiert, denn da von der Pathophysiologie her ist es dann.
13:11Also. Irgendwelche hämodynamischen Veränderungen, die einfach per se die Sauerstoffresorption im Gehirn runterfahren lassen, die dadurch Degenerationserscheinungen beschleunigen. Der Der Blutfluss durch die Karotiden angeht, ist da eigentlich nichts auffällig. Deswegen die Theorie, dass es mit hämodynamischen Phänomenen zusammenhängt, durch die Stents Auch Selber durch die Puppleistung und aus anthroposophischer Sicht wird da der Zusammenhang vielleicht noch ein bisschen klarer.
13:55Gerade wenn man sich auch die dann empfohlenen quasi Therapeutika oder Heilmittel anschaut. In der Anthroposophie behandelt man das Herz, weil es das Zentrum unserer Existenz und Quasi der Vitalitätsgeber ist, gerne mit Gold. Gold ist quasi in der Vorstellung der traditionellen Naturheilkunde und der Anthroposophie. verbunden mit dem Organ des Herzens, mit der Idee von Bewusstsein, mit der Idee von Identität, mit der Idee von Tagesbewusstsein, auch von Wachheit, vom Selbst, dass ich.
14:33und wir sehen da schon dass quasi das Herz auch mit einem mentalen Aspekt verbunden ist, von seiner Qualität her, und dementsprechend sind auch, was früher gegeben wurde, ein kleiner Ausflug quasi in die Medizingeschichte, wenn man früher herzschwach war oder blutdruckschwach war, Da gab es dieses berühmte Danziger Goldwasser. Das war eigentlich eine Essenz, in der Blattgold gelöst war. und tatsächlich, man beobachtet eben unter elementarer Einnahme von Gold. Auch Anstieg von Blutdruck. Also wieder auch dieses Herzthema.
15:07Der Goldtyp wurde auch schon bei Paracelsus beschrieben, als der, der gerne im Mittelpunkt steht und der vor Energie so strotzt und wo alles unter Druck steht, sondern das sind eigentlich nämlich genau diese Managertypen.
Gold, Blei und das Bild der Lethargie
15:20die ja vorneweg und Puff und ich mach und ich zieh den Karren. Mal. und ich mach auch den Leitwolf und das kostet zwar Energie usw. und dann, irgendwann kommt quasi dieser Switch, wo eben diese Kraft überstrapaziert wurde, wo die quasi auf einer gewissen Ebene ausbrennen oder halt. Auch das ist ganz interessant, weil man sich mit Herzpatienten auch unterhält. die sagen: irre, was durch den Herzinfarkt eigentlich passiert ist. Von Ihrem persönlichen Empfinden her ist nicht nur dieser Aspekt, von dem, ob ja, die Pumpe schlägt nicht mehr so, und ich muss vorsichtig sein, sondern das ist wie ein tiefer Riss durch das Selbstbewusstsein durch Dies haben auf einmal Angst, was sie davor nie hatten. So funktioniert das überhaupt nicht. Die fühlen sich in ihrem Kern ihrer Existenz geschwächt und gehemmt
16:04beschreiben, die immer wieder kann man immer wieder lesen. und es ist eben interessant, dass offensichtlich dieses Herzthema so eine vulnerable Stelle ist so ein vulnerables Thema, dass dieses ganze Identität, wer bin ich? Welche Kraft habe ich? Was kann ich schaffen? Was glaube ich selber, wo ich hinkomme. und wie bewusst bin ich meiner Selbst, dass dieses Thema damit assoziiert ist. und deswegen fand ich diesen Aspekt.
16:30den Professor Winkelmann, der eben geschildert hat, sehr interessant und im Berücksichtigung wert. weil eben dieser Goldaspekt, der dann auch in die Therapie hier mit einfließen kann. Wir müssen ja jetzt nicht unbedingt ein niederpotenziertes Gold geben, um den Blutdruck anzuregen. Aber es gibt eben Goldverbindungen. die dann auch gegeben werden können, um diese Bewusstseinsprozesse, diese Klarheitsprozesse und eben auch das womöglich dahintersteckende Herz zu stärken, egal ob das jetzt
17:05das und die Idee von dem Mittel ist zu verbinden, diesen Sonnenprozess, der quasi im Honig drinnen steckt. Diese leuchtend warme, goldene Substanz zu verbinden mit der Qualität des Bleis. Wir wissen, dass Blei in der Chemie quasi das Ende einer jeden radioaktiven Zerfallsreihe ist. Es ist das toteste Element von allen. Da ist keine Aktivität mehr da. und diese Vorstellung von, wir bringen wieder die Lebenswärme jetzt dieses Honigs in Verbindung mit diesen Bleiprozessen. Also wo alles wirklich final träge wird.
17:54Ablagerung stattfinden. eben auch das Bewusstsein verschwindet die Lethargie ein sehr schönes Bild, übrigens vom Begriff her, was ja bei Parkinson eigentlich eine große Rolle spielt als Syndrom, also diese immer werdende Lethargie, und da passt dieses Mittel so gut rein. weil kleiner Ausflug vom Begriff der Lethargie. Die Lethargie bezieht sich auf den Unterweltfluss der griechischen Vorstellung der griechischen Mythologie, den Lethe und der Lethe war Der Fluss des Vergessens. Jede Seele, die quasi in die Unterwelt abgestiegen ist, musste durch den Lethe durchschwimmen, um ihr gelebtes Leben zu vergessen und dann quasi wieder
18:32blank zu sein. und diese Lethargie soll natürlich mit dem Moment des Todes auch stattfinden. Nur wenn die Lethargie früher einsetzt, dann durchleben sie quasi diesen Bleiprozess, dieses wieder zurückfallen, in die Erde verfrüht. und das ist die Idee gewesen, warum die anthroposophische Welle. Da war eben auch die Anthroposophen. Diese Idee dieses Bleihonigs hatten dieses Plumbo Mellitums oder eben auch des Klerons und das jetzt auch in Kombination zu geben, z. B. mit einem homöopathischen Gold mit einem Aurum. D 12, oder vielleicht auch in der D, 30 Um einfach da zu gucken kommen, denn diese Prozesse kann ich damit auf einer anderen Ebene auch einfach die
19:18diese Prozesse des in die Schwere Fallens. das Verlieren meines Selbstes. Diese Strahlen, der auch individualisierende Energie, die da drin ist, das, was dich zu dir macht, und mich zu mir und halt den Herrn Müller zum Herrn Müller, dass diese Kraft quasi gestärkt wird, und die sitzt eben im Herzen mit drin. und ein Punkt, der mit Sicherheit in der Behandlung von Parkinson halt gar nicht berücksichtigt wird. Ich glaube, dass alleine diese 2 Sachen, dieser Zusammenhang, hormonelle Geschichten und
20:00und gleichzeitig dann eben auch noch diese Vorstellung von Herz, von der Verbindung zum Herzen organisch und auch zum Herzthema dazugehören, dass das wirklich eine Überlegung wert ist, auch bei den Leuten einfach abzufragen. Vielleicht ist Ihnen auch das Herz gebrochen worden. Ich finde, dass wir da uns mehr gestatten sollten, verschiedene Ebenen abzuklopfen, als wir es tun.
20:46Ist natürlich wieder spannend, Wenn man dann sieht, wie ich will, das gar nicht, desrespektiere ich mir sagen, sondern wie einfach gestrickt, dann gedacht wird und behandelt wird. Ich sag jetzt mal, Basalgang funktionieren nicht Dopaminmangel, wir geben einfach Dopamin. und wenn wir 1 doch sehr, sehr häufig. Ich glaube, bei fast jedem Patienten feststellen, egal mit was für einer Beschwerde-symptomatik da reinkommt.
21:15Die Beschwerdesymptomatik ist nicht die Ursache, sondern ist immer das Endophoglid. und warum sollte es bei Parkinson anders sein? und warum sollte die Ursache von Parkinson, Wie Du schon gesagt hast. Vielleicht sollten wir nicht direkt ins Gehirn gucken, sondern auf die Hormonachse oder. Gut. Schwermetallbelastung hast du schon gesagt. Das Hormon, was eigentlich für den Milcheinschuss verantwortlich ist. Aber auch der Mann hat Prolaktin, und Prolaktin ist eben interessanterweise ein Wert.
21:56der bei chronischem Stress hochgeht. und man weiß aber, dass, wenn die Prolaktinwerte ansteigen, die Dopaminwerte sinken, so
Prolaktin, Dopamin und die Stressachse
22:09deswegen, ist es vielleicht auch sinnvoll, bei diesen Stresspatienten wieder mal die ganze Hormonachse zu machen, zu sehen, ob es Prolaktin ist, chronisch erhöht. Warum ist das Prolaktin erhöht hat. Dann ein latentes Prolaktinom, was vielleicht abgeklärt werden muss. Auch das wissen wir nicht unbedingt. Hat er kein Prolaktinom. Woher kommt das Prolaktin her können wir ihm halt vielleicht auch darüber schon viel früher klar machen, welche katastrophalen Folgen Halt ein chronischer Stressmechanismus A hat.
22:38und vielleicht dann auch überlegen: Können wir irgendwie auf das Dopamin Einfluss nehmen. Über solche Sachen mit niedrig dosiertem z. B. Fünfhydroxytryptophania, extrahiertes Standardisiertes 5 Htp. um dann zu sehen, ob eben über Serotonin Dopamin Prolaktin entgegengewirkt werden kann. Aber nochmal, das sind viele Spielmöglichkeiten, die wir dann haben, An der Stelle sei auch der Safran erwähnt. Safran ist auch eine Pflanze, die quasi mit der Idee von Gold, von diesem Bewusstsein stark verbunden ist. Man weiß heute, dass es eben quasi auch auf dieses
23:18verschiedene Faktoren, eigentlich im Gehirn wirkt, und zwar sehr tief und zentral, auch auf die Serotonin-achse, aber vor allen Dingen auch auf so hirnprotektive Mechanismen, die eben tatsächlich auch die Generationen am Hirn bremsen und teilweise auch rückgängig machen. Dazu gibt es Studien. Auch das möchte ich bitte an der Stelle mal so ein bisschen thematisieren und zur Eigenreche auch anregen. Aber die alleinige Madopa-gabe, um zu sagen, von Wegen, der wird schon passen und passt halt dann einfach, in vielen Fällen auch nicht. In vielen Fällen passt es ja auch. Dann ist ja alles in bester Butter.
23:59Die, die wir nicht sehen. War das. Das. Mehr Zeit. Genau. und deswegen also auch die 2 Themen, möchte ich nochmal betonen: 5 Htp und Safran. Da kann man schon. Tiefgründiger ist viel Geschichte. Hormone gucken Herz, gucken alleine die Frage: Warum hat das Herz denn schon wieder ein Problem? Also schon wieder. Dass der. und. Haben, die man dann so körperlich vielleicht gar nicht messen kann, aber einfach solche Umsätze mit
25:09Cat Stevens zu sagen, also eben quasi einen first Deep Cut oder irgendwie Halt stattgefunden hat. Also eine Vernetzung auf irgendeine Art und Weise, die sich dann so ausüben kann. und wie gesagt, wir unterschätzen mit Sicherheit. Das ist der absolute Wahnsinn. Ja, Wobei also, ich weiß gar nicht. ob das noch irgendwer irgendwie hören kann, weil es ist so so Mainstream geworden, und es ist so auch benutzt und Inflationsra.
Stress ist mehr als Yoga und Meditation
25:44Absolut. Stress, Stress, alle haben Stress. und wir müssen jetzt alle meditieren und Yoga machen. Nee Nee Nee. Da bin ich nicht. und so. Wenn ich von Stress rede, auch mehr mit sich bringt. Aber du kennst mich. Ich messe gerne und ich möchte Zahlen sehen, auch damit ich weiß, tut es was ich tue etwas an diesen Zahlen und ist es dann deckungsgleich mit der Reaktion des Patienten
26:41und da sieht man schon, dass einfach bei den Leuten einfach diese nebennierenrindenenergie Achse Hormonachse, also in einer Regelmäßigkeit massiv gestört. Ist Das ist unglaublich. Das ist wirklich unglaublich. und das ist bei Mann wie Frau, und mittlerweile tatsächlich auch. und das ist schon anders wie es früher war halt auch bei Jungen wie bei alt. Also, die müssen nicht in der Menopause sein. Ich habe ja gesagt, ich habe neulich erst mal wieder eine junge Frau gehabt. Mit Ende 20
27:15mit Hormone würde ich sagen: Was haben Sie denn gemacht? Bitte schön, Wie können Sie denn so dermaßen hormongeplättet sein? Das weiß ich auch nicht. Ich habe halt hier ein Studium, und neben dem Studium noch arbeiten. und da hier in dem Verein und hier mich engagieren und da usw. und so fort. wo du auch denkst, so persönliche Grenzen. Das ist schon auch ein Ding. und ja, das Stressthema ist abgeschlachtet, nur was meiner Meinung nach nicht ausreichend
27:48daraus resultiert, ist dann halt auch wirklich eine brauchbare Therapie, weil mit machen Sie ein bisschen Yoga oder machen Sie zum Schluss noch einen Yogakurs, wo Sie eh schon gar keine Zeit mehr haben, dann habe ich doch. Ja, das. Dann muss der jeweilige dann noch schnell, jetzt noch nach der Arbeit, schön in die Entspannung fand. Das ist für mich alles Quark. Das ist Lifestyle. Sehe ich halt auch. Das ist live. Ja.
28:19Nimmt. Nichts, Da hat jeder mehr, der sich mit einem Buch nach Belieben einfach eine halbe Stunde auf die Parkbank setzt. Das ist mehr Ruhe, als wenn ich da irgendwie zu meinem Yoga Courstability Kurs fahren muss.
28:36Ja. Gut. Also zusammenfassend gesagt, wir müssen einen Podcast machen über Stress, Hormonachsen. So. Ich glaube, da gibt es jetzt gerade eine Menge Fragen. So, ja, was mache ich denn jetzt? Wenn ich jetzt nicht mehr zu meinem Yoga fahren soll. Ja. Wobei Yoga nur der Platzhalter ist. Ja. Kann. Nichts gegen Yoga. Tolle Sache. Ja auch das sehr inflationär, einfach immer
Anamnese erweitern: Herzschmerz, Darm, Antlitz
29:07eingeworfen. Ich habe Stress, Mach Yoga oder Meditier oder so. Also ich denke, Da könnte ich mir vorstellen, dass die ein oder andere Frage jetzt gerade so aufploppt? Dann was haben wir noch mehr hinterfragen bei Parkinson. Was ist mit Herz? Was ist mit Herzschmerz und psychoemotionalen Sinne, Liebeskummer, etc? Ja. Trauer als das. Dann. Der Anamnese erweitern oder sich selbst nochmal fragen: Gibt es da vielleicht etwas, was ich verdrängt habe.
29:40was schon seit 30, 40 Jahren in mir brodelt, aber ich das nicht so hochkommen lasse und. wie du gesagt hast, das Wesen angucken, was ich wiederum sehr schwierig finde, weil diese. wie es früher ganz ganz früher gang und gäbe war, Menschen angucken, in die Augen gucken, Haut angucken, was wir heute so als Antlitz-diagnostik kennen und so Hände sich angucken in die Pupillen gucken alles Kolorit. und was es da alles gibt, das ist ja auch alles so ein bisschen aus der Mode gekommen.
30:16so. Ich Ganz schön, Ja, Ja. Ja. und dann natürlich auch ich noch intensivere Antlitz, Diagnostik, Irisdiagnostik, Urinuntersuchung. Das ist ja dir überlassen. Ich meine, Ich versuche davon immer möglichst viel zu nutzen, weil, je mehr ich quasi an Daten und Informationen sammle, desto näher komme ich vielleicht auch an das geschehen. Aber wieder an der Stelle bitte. Weg von Parkinson hat nur damit was zu tun. Das glaube ich nicht. Es ist genauso eine Erkrankung
31:39oder das Parkinson. Syndrom ist genauso ein Symptomenkomplex, der eben aus dem multifaktoriellen Blumenstrauß unserer unseres Systems heraus entstehen kann und deswegen immer gucken, welche Systeme spinnen denn tatsächlich? und warum spinnen die? Welche Rolle spielt jetzt auch da womöglich dann noch der Darm, wo Neurotoxine vielleicht entstehen können und schon seit Jahrzehnten entstehen. und wir haben den massiven Liquidat und durch den Dickat.
32:11Es führt ja das eine zum nächsten zum nächsten zum nächsten. Wir leben in einer Welt von Kausalität und von dem Zusammenhang aus Ursache und Wirkung. Die Vorstellung, dass wir ein Problem haben, und es hätte nicht wie ein umfallender Dominostein einen weiterführenden Effekt auf andere Systeme, die davon wieder abhängig sind. ignorant und
32:46wollen solche hochkomplexen Systeme zumindest ein bisschen mehr zu durchsteigen und womöglich halt dem Patienten einfach eine Hilfeleistung zu geben. wo er dann sagt: Ja, Ich bin es nicht los. Aber ich merke, das hat was gemacht mit mir. Ich fühle mich deutlich besser. Es ist wirklich Also Danke. Darum geht es ja. Manchmal sucht man nicht immer nach dem Stein der Weisen, der es so macht, und alles ist weg. Ich suche oftmals schon danach.
Fazit und Ausblick auf weitere Folgen
33:14dass der Patient einfach sagt: das sind 15, 20%, die ich mich besser fühle. Das ist signifikant. Das tut mir gut. Ja. Aber dafür muss ich halt auch weiter werden. Im Denken und Freier werden. Denken. Deswegen erlaube ich mir, an dieser Stelle einmal nochmal zu erwähnen: Du hast ja genau aus diesen oder vor diesem Hintergrund, das das mit den Hormonen. Also, ganz ehrlich, ich selber, ich habe ja auch schon weiß ich nicht, wie viele Hormonkurse besucht. Trotzdem ist dieses Hormonthema nicht klar.
34:04Das Bild ist noch nicht klar. Das mag jetzt an mir selber liegen. aber wer sagt, ich möchte das tatsächlich einmal verstehen. und wir haben ja schon andere Folgen. Über letzte Folge war ja Metfs von Covid Mks, Da ging es ja auch darum. Du machst ja hier nicht nur einfache Fälle. Du hast ja schon die Fälle, wo keiner mehr weiter weiß. Größtenteils. Genau. Natürlich. Kurse. und. und in der Folgenbeschreibung ist das dann auch nochmal genau.
34:58und ich habe den Stein ins Rollen gebracht. Also, wir müssen Noch mal so eine Stressfolge, glaube ich, machen. Absolute. und. und ja, also. Ja. Es war. Der Praxisalltag bietet, genug. Das. Wenn es bestimmte Wünsche gibt oder so einfach in die Kommentare schreiben. und dann machen wir da gerne Folge zu. Man. Übel Tobias. Vielen Dank. Das war nochmal so kleiner Herzenswunsch über im wahrsten Sinne des Wortes Herz und Parkinson zu sprechen, weil, als ich das das erste Mal gehört habe, von Dir in so einem Nebensatz. Ach ja, übrigens hier in der Parkinson ist Ja, Herz und Herz macht man mit Gold. Also macht man Parkinson und Gold.
35:59wie du das dann immer so quasi zwischen Tür und Angel mir dann immer kredenzt. Das fand ich sehr, sehr spannend. Danke dafür, dass du uns noch mal mitgenommen hast. Sehr gerne. In dem Sinne bis zum nächsten Mal. Ciao Ciao Bis zur nächsten Runde.