← Alle Seminare

Der Darm: Bedeutung für ZNS und Immunsystem

Von der Antikörperdiagnostik bis zum Verdauungsmilieu — Befunde richtig einordnen

Termin
14.–15. November 2026
Ort
SOZO Center Vienna, Wien
Teilnahme
997 €
inkl. MwSt. — keine weiteren Kosten

Alles inklusive: Ausführliches Seminarskript · Verpflegung an beiden Tagen · Maximal 20 Plätze · Teilnahmezertifikat über die Fortbildungsstunden. Kein Präparateverkauf, keine Produktbindung.

Ausgangslage

Der Befund ist angefordert. Jetzt steht er da.

Gliadin-Antikörper, Zonulin, Calprotectin — die Werte lassen sich heute in jeder Praxis anfordern. Schwieriger ist die Frage danach: Welche Aussage trägt dieser Wert eigentlich, und welche nicht? Calprotectin im Blut beantwortet eine andere Frage als Calprotectin im Stuhl, und wer beides gleichsetzt, zieht den falschen Schluss.

Dazu kommt, dass die Diagnostik meist bei der Schleimhaut stehen bleibt. Ob Leber, Pankreas und Gallensäuren das Milieu überhaupt so einstellen, dass eine Therapie greifen kann, wird selten mitgeprüft — obwohl genau dort häufig die Ursache liegt, warum Beschwerden nach der Sanierung zurückkommen.

Und die Rückkopplung zum Hormonsystem fehlt in der Betrachtung fast immer. Eine östrogendominante Konstellation verändert das Bild im Darm, aber die beiden Befunde landen bei verschiedenen Behandlern auf verschiedenen Blättern.

Für wen

Wer hier richtig sitzt

  • Therapeutinnen und Therapeuten mit vielen unklaren Verdauungs- und Unverträglichkeitsfällen
  • Praxen, die Stuhl- und Blutbefunde anfordern, aber bei der Interpretation unsicher sind
  • Teilnehmende des Hormon-Seminars, die den Zusammenhang weiterverfolgen wollen
Ergebnis

Was du danach kannst

Die gängigen Antikörperbefunde unterscheiden und wissen, was sie jeweils belegen

Calprotectin im Blut und im Stuhl korrekt gegeneinander abgrenzen

Leber, Pankreas und Gallensäuren als Regulatoren des Darmmilieus einordnen

Rückkopplungen zum Hormonsystem und zum zentralen Nervensystem diagnostisch nutzen

Programm

Die Inhalte

Gluten und die Antikörperdiagnostik

  • Was bei einer Glutenunverträglichkeit tatsächlich abläuft
  • Gliadin-Antikörper, Zonulin und verwandte Marker im Vergleich
  • Welcher Wert welche Frage beantwortet — und welche nicht

Entzündung messen

  • Calprotectin im Blut versus im Stuhl
  • Aussagekraft und typische Fehlinterpretationen
  • Wann ein Befund eine weiterführende Abklärung erzwingt

Das Verdauungsmilieu

  • Leber und Pankreas mit ihren Enzymen als aktive Verdauungsdrüsen
  • Gallensäuren in der Milieuregulation
  • Was eine Fehlregulation im Befund sichtbar macht

Vernetzung und Fallarbeit

  • Lebensmittelunverträglichkeiten systematisch einordnen
  • Zusammenhang mit östrogendominanten Konstellationen
  • Rückkopplung zu Hormonsystem und zentralem Nervensystem
Referent

Wer unterrichtet

Tobias Eisenkolb — Heilpraktiker, Referent für funktionelle Labordiagnostik und Naturheilkunde.

Fragen

Bevor du buchst

Kann ich nur dieses Seminar buchen?

Ja. Das Darm-Seminar ist eigenständig besuchbar. Der inhaltliche Gewinn ist allerdings größer, wenn das Hormon-Seminar vorausging — die Rückkopplung zwischen beiden Systemen ist ein durchgehendes Thema.

Warum 997 €, wenn andere Fortbildungen zum Thema deutlich weniger kosten?

Weil andere Fortbildungen zum Thema oft nicht von den Teilnehmenden bezahlt werden. Ein großer Teil des Angebots zu Hormonen und Darm wird von Herstellern und Laboren finanziert — dort kostet ein Tag 100 bis 150 €, weil er sich über den Präparateverkauf rechnet, der daran hängt. Diese Fortbildung trägt sich ausschließlich über die Teilnahmegebühr. Das ist teurer und der Grund, warum niemand Ihnen am Ende etwas verkauft. Vergleichbare unabhängige Zwei-Tages-Fortbildungen im deutschsprachigen Raum liegen zwischen 790 und 1.180 €.

An wen richtet sich die Fortbildung?

An Fachkreise: Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten mit Vorkenntnissen in Diagnostik. Vorkenntnisse in Labormedizin sind hilfreich, aber keine Voraussetzung — die Befunde werden von Grund auf hergeleitet.

Wird ein Präparat oder eine Marke verkauft?

Nein. Die Fortbildung ist unabhängig und wird nicht von einem Hersteller oder Labor finanziert. Es gibt keine Produktbindung und keinen Verkaufsblock im Programm.

Wie viele Teilnehmende sind dabei?

Maximal 20. Die Grenze ist keine Verkaufsformel, sondern eine Arbeitsbedingung: Fallarbeit an echten Befunden funktioniert nur, solange jede Frage im Raum drankommt.

Gibt es eine Teilnahmebescheinigung?

Ja, alle Teilnehmenden erhalten eine Bescheinigung über die besuchten Fortbildungsstunden.

Platz sichern

Schreib uns kurz — du bekommst die Anmeldeunterlagen und alle organisatorischen Details zum Termin in Ghegastraße 3, 3. Stock, 1030 Wien.

Teilnahmegebühr997 €inkl. MwSt. — keine weiteren Kosten
  • Ausführliches Seminarskript
  • Verpflegung an beiden Tagen
  • Maximal 20 Plätze — Raum für Fragen am eigenen Fall
  • Teilnahmezertifikat über die Fortbildungsstunden

Ihre Angaben nutzen wir ausschließlich zur Bearbeitung dieser Anfrage — keine Newsletter-Anmeldung. Datenschutz